Tierarztpraxis Ingersheim
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Tierarztpraxis Ingersheim Neckarmühle
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Homöopathie

 „Similia similibus curentur“ oder „Ähnliches kann durch durch Ähnliches geheilt werden“

Das ist die Grundlage der Homöopathie.

 

Die Homöopathie ist ein Heilverfahren bei dem durch die Gabe von potenzierten pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Wirkstoffen eine Heilung oder Linderung der Krankheit bzw. eine Wiederherstellung der Gesundheit, sofern möglich, angestrebt wird.

Anwendungsgebiete der Homöopathie sind alle Erkrankungen bei denen noch ein Selbstregulationsvermögen des Organismus besteht.

Das Vermögen einer homöopathischen Arznei in verschiedenen Regionen des Patienten zugleich Symptome hervorzurufen begründete Hahnemann mit der Annahme einer immateriellen Lebenskraft. Diese Lebenskraft soll als dynamisches Ordnungsprinzip den Körper zu seinen Lebensäußerungen befähigen. Treffen äußere oder innere Reize auf die Lebenskraft reagiert diese als Einheit in allen Strukturen und ruft so Symptome in vielen oder allen Bereichen hervor. Umgekehrt kann der Lebenskraft durch eine gezielte Anregung (homöopathische Arznei) ein Überwinden von unterschiedlichen Beschwerden ermöglicht werden. Nach Ansicht der Homöopathie sind Symptome nicht die Erkrankung selbst, sondern die Antwort des dynamischen Organismus auf einen Reiz. Die therapeutische Konsequenz ist demnach, dass sich ein Homöopath an den individuellen Symptomen der reagierenden Lebenskraft orientieren muss, um das passende und damit heilende Arzneimittel (Simile) zu finden.

 

Schulen und Richtungen der Homöopathie:
Seit Lebzeiten Hahnemanns entwickelten sich in der Homöopathie verschiedene Richtungen. Die klassische Homöopathie verordnet - nach den Vorschriften Hahnemanns - nach einer umfangreichen Anamnese nur ein einziges Arzneimittel zu einem Zeitpunkt. Innerhalb der klassischen Homöopathie gibt es wiederum Anhänger der Tief- bzw. Hochpotenzen. Verschiedene andere Medizinsysteme verwenden den Vorgang der Potenzierung einer Arznei, jedoch ohne den Hintergrund einer klassisch homöopathischen Behandlung, z.B. die anthroposophische Medizin oder die Biochemie nach Schüssler.

Klassische Homöopathie

Der Begriff „Klassische Homöopathie“ entstand aus dem Bemühen, sich vom großen Spektrum der als „homöopathisch“ bezeichneten Heilmethoden abzugrenzen. Grundlagen der Klassischen Homöopathie sind die Lehre Hahnemanns und die sich daran orientierenden Weiterentwicklungen der Heilmethode. Im Gegensatz zu vielen anderen Richtungen der Homöopathie wird in der Klassischen Homöopathie immer nur ein Mittel auf einmal verabreicht, meistens in einer mittleren oder hohen Potenz. Arzneimittel werden nach gründlicher Anamnese nach dem individuellen Symptombild des Kranken ausgewählt. Klassische Homöopathen behandeln sowohl akute Krankheiten als auch chronische Leiden (konstitutionelle Behandlung).

Naturwissenschaftlich-kritische Homöopathie

Die sogenannte naturwissenschaftlich-kritische Homöopathie ist eine Richtung der Homöopathie die homöopathische Arzneimittel als Ergänzung zur schulmedizinischen Therapieformen einsetzt. Arzneimittel werden nicht nach dem oft sehr komplexen gesamten Symptomenbild des Patienten, sondern entsprechend der Krankheit verordnet. Zum Beispiel werden für eine Erkältungskrankheit Mittel ausgewählt die erfahrungsgemäß zu einer Verbesserung der Symptome bzw. Heilung führen.

Komplexmittelhomöopathie

Komplexmittel bestehen aus einer Vermengung von verschiedenen Mitteln, die für eine bestimmte Krankheit nach organotropen Gesichtspunkten oder auch klinischen Indikationen zusammengestellt worden sind. Sie enthalten Einzelsubstanzen in sehr unterschiedlicher Dosierung die sich in ihrer Wirkung verstärken sollen.

 

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 Schüßlersalze

 Nach Dr. Heinrich Schüßler

„Gesundheit ist das quantitative Gleichgewicht einzelner Mineralsalze. Krankheit entsteht erst durch das Ungleichgewicht dieser Salze.“

Die Biochemie nach Schüßler ist eine Therapiemethode, die im menschlichen Organismus vorkommende Mineralsalze in homöopathisch aufbereiteter Form einsetzt. Es werden z.B. Calcium fluoratum, Ferrum phosphoricum, Kalium chloratum, Magnesium phosphoricum, Natrium muriaticum und Silicea verwendet. Diese Mineralsalze werden meist in den Potenzierungen D3, D6 oder D12 verabreicht. Die Biochemie nach Schüssler beschreibt 12 Menschentypen im Sinne von Konstitutionen, die den jeweiligen Mineralsalzen zugeordnet werden.

 

 

 

 

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© Karen Huber