Tierarztpraxis Ingersheim
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Tierarztpraxis Ingersheim Neckarmühle
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Goldakupunktur - Goldimplantation

 

Hunde und Katzen die an schmerzenden, arthrotischen Gelenkveränderungen leiden sind leider sehr häufige Patienten.

Sehr viele Hunde und auch viele Katzen haben aufgrund einer angeborenen Hüftgelenksdysplasie (HD), Arthrosen in der Hüfte, wahrscheinlich ebenso viele leiden unter Arthrosen in Ellbogen und Kniegelenken oder in den Sprunggelenken.

Arthrosen sind nicht heilbar, werden mit zunehmendem Alter schlimmer und bereiten dem Tier Schmerzen.

Die Patienten versuchen dem Arthroseschmerz auszuweichen indem sie das betroffene Gelenk schonen und damit die anderen Gelenke fehl- bzw. überbelasten.

Ca. 80 % der Hunde die im Jugendalter nur eine Hüftgelenksdysplasie gezeigt haben, haben im Alter von 5 bis 7 Jahren zusätzlich eine Arthrose im Ellbogengelenk entwickelt.

Etwa 15 % der Hunde mit einer einseitigen Ellbogendysplasie haben im Alter arthrotische Veränderungen im anderen Ellbogen und gegenüberliegendem Knie bis hin zum Kreuzbanriss.

Oft werden die Tiere erst zu einem Zeitpunkt in der tierärztlichen Praxis vorgestellt, wenn die Schmerzen durch Gewichtsverlagerung allein nicht mehr kompensiert werden können, sie zeigen dann Lahmheiten, Muskelschwund und im Röntgenbild deutliche Knochenveränderungen.
Die Besitzer erzählen dann, dass z.B. ihr Hund nicht mehr ins Auto springen will, Treppen vermeidet oder höher liegende Ruhe-, und Schlafplätze nicht mehr aufsucht. Häufig wird dieses Verhalten dem Älterwerden zugeschrieben und nicht als Schmerz erkannt.

Meist wird dann mit Schmerzmitteln therapiert, oft sind tägliche Gaben notwendig. Doch die Schmerzen können dadurch meist nur unzureichend eingedämmt werden und die Tiere können mit erheblichen Unverträglichkeiten wie Erbrechen, blutigem Durchfall, Leber- und/oder Nierenschäden reagieren.

 

GOLDAKUPUNKTUR als Alternative

 

Die Goldakupunktur oder auch Goldimplantation genannt ist eine Sonderform der Akupunkturbehandlung mit Nadeln.

Die Osteoarthrose kann damit nicht geheilt werden. Die Goldakupunktur hat zum Ziel Schmerzen zu lindern, die Gelenkfunktion so lange wie möglich zu erhalten und das Krankheitsgeschehen zu verlangsamen.
Da Akupunkturnadeln nur zeitlich begrenzt Schmerzen unterdrücken können, werden bei der Goldimplantiation 24-karätige, ca. 1mm große Goldbits mit Hilfe von speziellen Kanülen, ohne Schnittverletzung und unter Narkose in bestimmte Akupunkturpunkte gelegt. Welche Punkte dabei gewählt werden ist für jeden Patienten individuell zu ermitteln. Die Auswahl der Akupunkturpunkte ist dabei entscheidend für den Erfolg und braucht viel Erfahrung.
Die Goldbits können ganz dicht an den betroffenen Gelenken oder in Fernpunkten liegen. Sie bewirken eine Dauerakupuktur und wie bei der Akupunktur mit Nadeln wird die Schmerzleitung gehemmt. Das Tier bewegt sich sehr viel leichter bzw. oft auch komplett beschwerdefrei. Die Goldbits verbleiben lebenslänglich am Implantationsort und wandern nicht. Insbesondere bei Arthrosen in den Hüftgelenken sind sehr gute Erfolge zu verzeichnen.

 

 

 

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© Karen Huber