Tierarztpraxis Ingersheim
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Tierarztpraxis Ingersheim Neckarmühle
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Aktuelles zum Umgang mit dem Coronavirus

Liebe Tierbesitzer,

 

aufgrund der besonderen Verantwortung die wir für unsere Mitmenschen tragen, können wir zur Zeit nicht so arbeiten wie Sie es gewohnt sind. Um die Übertragungswege für das Coranavirus zu unterbrechen können wir Ihnen unser Wartezimmer zur Zeit nicht mehr zur Verfügung stellen. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft ist das neuartige Coronavirus am Tag bevor die ersten Krankheitsanzeichen auftreten am ansteckendsten. D.h., dass Sie uns, und wir Ihnen, nicht ansehen können ob wir uns gegenseitig infizieren.

Da wir Sie unter keinen Umständen infizieren möchten, und auch von Ihnen nicht infiziert werden wollen, müssen wir leider eine Zeitlang Distanz halten. Damit Ihre Tiere aber weiterhin bestmöglich versorgt werden können würden wir Sie bitten in Ihren Autos zu warten. Bitte melden Sie sich bei Ihrer Ankunft am Fenster am Ende der Praxisaufgangstreppe. Ans Fenster kommen sollte bitte nur eine Person. Bitte bringen Sie Ihre Kinder nicht mit, das ist zwar sehr, sehr schade, aber zur Zeit einfach sinnvoll. Sie werden von unseren Mitarbeiterinnen direkt an Ihrem Auto abgeholt, wenn Sie an der Reihe sind. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Sie nicht ins Behandlungszimmer mitnehmen können. Wir haben, aufgrund unserer Lage inmitten der Natur, die Möglichkeit im Freien vor der Praxis miteinander zu sprechen. Für Menschen die nicht in die Praxis kommen können oder wollen, versuchen wir eine passende Lösung zu finden, damit Ihren tierischen Freunden geholfen werden kann.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Praxisteam

 

 

Aktuelle Informationen für Tierbesitzer

Seit Mitte Februar 2020 wurden mehr als 7000 Proben von Haustieren wie Hunden und Katzen, aus 17 verschiedenen Ländern,  u.a. den USA, Südkorea und  Europa, auf das SARS Coronavirus 2 untersucht. Davon war keine Probe positiv.  Es gibt bisher keinen Hinweis darauf, dass Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Übertragung der Krankheit auf den Menschen spielen.

Das umgekehrte Risiko, dass Haustiere wie Hund, Katze oder Frettchen durch Menschen, auf natürlichem Weg, mit dem SARS Coronavirus 2 infiziert werden und erkranken scheint sehr gering zu sein, und in diesen, nicht primären Wirten, nur von kurzer Dauer.

Es wurde von zwei Fällen bei Katzen in New York berichtet die sich bei ihren Besitzern angesteckt hatten, die Tiere zeigten aber lediglich milde Atemwegssymptome.

Es gibt derzeit keinen wissenschaftlich belegten Hinweis auf eine epidemiologisch relevante Infektion von Haustieren durch infizierte Personen.

Haustiere können und sollen deshalb in ihren Haushalten verbleiben, keinesfalls in Tierheime abgegeben werden, ausgesetzt werden oder gar zur Euthanasie gebracht werden. Selbstverständlich gelten die grundlegenden Prinzipien der Hygiene im Umgang mit den Tieren, wie Hände waschen nach Kontakt, nicht ablecken lassen usw.

Sollten Tierbesitzer positiv auf SARS COV 2 getestet sein sollen die Haustiere ebenfalls in den Haushalten verbleiben.  Enger Kontakt zwischen Haustier und Besitzer sollte in diesen Fällen aber vermieden werden, und  Gassigeher für die Hunde organisiert werden, die ihre eigene Leine mitbringen. Ein Infektionsrisiko geht nicht von den Hunden aus, nur von deren Besitzern.

Freigängerkatzen sollten, wenn möglich, während der Zeit in der ihre Besitzer in Quarantäne sind, im Haus bleiben und selbstverständlich während dieser Zeit nicht in Katzenpensionen untergebracht werden.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass Katzen und Frettchen experimentell mit SARS COV 2 infiziert werden können, und anfälliger wie Hunde für eine Infektion zu sein scheinen, wohingegen Schweine, Hühner und Enten nicht anfällig sind. Auch eine natürliche, aerogene Infizierung von Katze zu Katze, und von Frettchen zu Frettchen ist möglich, die Katzen bleiben dabei symptomlos, die Frettchen können symptomlos bleiben oder aber Fieber, milde Atemwegserkrankungen oder milde gastrointestinale Symptome entwickeln.

Asymptomatische Infektionen, also Infektionen die unbemerkt verlaufen, scheinen bei Katzen häufiger vorzukommen als vermutet. Hunde scheinen dagegen resistenter gegen die Infektion mit SARS COV 2 zu sein.

Sollte man sein Haustier auf SARS COV 2 testen lassen ?

Nur in sehr speziellen Fällen, nur wenn Kontakt zu infizierten Personen bestanden hat, und erst nach Ausschluss anderer Atemwegserkrankungen.Die Testung muss vom zuständigen Veterinäramt genehmigt werden und muss dort durchgeführt werden.

Zusammenfassung:

COVID-19 ist eine Erkrankung des Menschen

Das Risiko für eine Ansteckung von Haustieren bei ihren Besitzern ist gering

Die primäre Übertragung findet von Mensch zu Mensch statt

Es gibt derzeit keine Belege für COVID-19-Übertragung von Haustier zu Mensch

 

 

 

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© Karen Huber